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Ich sehe die Proteste gegen Acta deshalb als Ausdruck einer grossen Krise der parlamentarisch-repräsentativen Demokratien. Viele fühlen sich von den Politikern weder verstanden noch vertreten. Sie sehen das politische System in der Hand von Lobbyisten und Interessenvertretern. Das hat zu einer grossen Unzufriedenheit geführt, die sich etwa darin zeigt, dass alle Parteien Mitglieder verlieren. Viele Wähler denken heute, es mache keinen Unterschied mehr, ob sie SP, CVP oder FDP wählen, weil unter den vorhandenen ökonomischen Sachzwängen ohnehin alle gleich handeln.

Today I urge everyone to make sure that the entertainment industry does not profit from them anymore. Stop seeing their movies. Stop listening to their music. Make sure that you find alternative ways to culture.

Ihre Erfolge im Ringen mit der Rechteindustrie stellen in Frage, ob die Bürger Europas wirklich derart machtlos gegenüber Wirtschaftsinteressen sind, wie derzeit unter Verweis auf die Banken immer wieder behauptet wird. Es gibt kein Gesetz, dass Demokratie-Domino an der Grenze von digitaler und analoger Welt enden muss.

Die frisch entflammte Liebe zur Transparenz ist das Ergebnis eines Kulturschocks. „Shitstorm“ nennen Blogger das, was in den zwei Wochen der Koalition um die Ohren flog. Das Wort wird sich zu merken sein.

Der Grund warum ACTA polarisiert, ist wohl der, dass eine wachsende Öffentlichkeit die fortschreitende Verschärfung des Rechts des geistigen Eigentums als Bedrohung empfindet und gerade erstmals auf Umstände aufmerksam wird, die es z.T. schon seit längerer Zeit gibt.

Wirklich von ihrer Kunst leben, da sollte man sich nichts vormachen, konnte schon vor dem Anbruch des Digitalen Zeitalters nur ein sehr überschaubarer Kreis von Leuten. Und die müssen sich auch künftig keine Sorgen machen.

I don’t know how many options I had with regard to not signing, but I could have tried. I did not. I missed an opportunity to fight for the right of conscientious objection on the part of us bureaucrats.